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Trauer um Franz Stüwe
Pionier der landwirtschaftlichen Buchführung verstorben
Mit tiefer Bestürzung und Trauer reagierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BBJ-Unternehmensgruppe auf den überraschenden Tod von Franz Stüwe. Er gilt als Pionier der landwirtschaftlichen Buchführung und des Rechnungswesens in Deutschland. Durch sein Engagement in diesem Bereich im Sinne einer erfolgsorientierten Betriebsführung war er europaweit bekannt und geschätzt. Er verstarb mit 67 Jahren überraschend am 15. Januar in Berlin.
„Wir verlieren einen großen und vorbildlichen Unternehmer, der mit seinen Visionen und seiner Begeisterungskraft immer Vorbild war. Sein Tod bedeutet für uns alle den Verlust einer herausragenden Persönlichkeit", teilte das Unternehmen mit. Der gebürtige Westfale gründete 1968 als praktischer Landwirt den Buchführungsdienst der Bayerischen Jungbauernschaft (BBJ). Diesen baute er zu einem Unternehmen mit rund 1000 Mitarbeitern und fast 40 Niederlassungen in Deutschland und Osteuropa aus. Im Jahr 2007 schied der damals 65-jährige aus dem operativen Geschäft aus und wechselte in den Verwaltungsrat.
Ausgezeichnetes Engagement
Innerhalb des Berufsstandes wirkte er in vielen Fragen der Betriebswirtschaft, Unternehmensführung und Aus- und Weiterbildung als treibende Kraft. Für dieses umfangreiche Engagement wurden dem Unternehmer unter anderem das Bundesverdienstkreuz am Bande, der Große Bayerische Löwe, die Ehrenplakette der Stadt Pfarrkirchen und die Andreas-Hermes-Medaille des Deutschen Bauernverbandes verliehen.
Auch privat galt Franz Stüwe als engagierte und kreative Persönlichkeit. An erster Stelle stand hier seine Familie und sein Hof. Zudem setzte er sich für das Wohl seiner Heimatstadt Pfarrkirchen ein.
